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Serious Games sind digitale Lernspiele, die Spaß machen sollen, bei denen aber der Wissenserwerb im Vordergrund steht. Andere Begriffe in diesem Zusammenhang sind
'Computerlernspiel', 'Educational Game' oder 'Game Based Learning'.
Das Spektrum der Projekte in diesem Bereich ist sehr breit, von der hochkomplexen 3D-Simulation über Projekte im mittleren Preisbereich bis hin zu fertigen Lösungen,
mit denen sich sehr schnell und preiswert Serious Games erstellen lassen (z. B. c-mind). cogni.net hat sich auf die letzten beiden Kategorien spezialisiert.
Alle Serious Gaming Ansätze haben ein gemeinsames Ziel: Durch die hochinteraktive, spielerische Vorgehensweise soll die Motivation der Lernenden erhöht und
eine intensive Beschäftigung mit den Inhalten angeregt werden. Ein nachhaltiger Lernerfolg wird möglich. Weiterhin gelingt durch den hohen Anwendungsbezug von
Serious Games der Transfer in die Praxissituation einfacher.
Der Serious Gaming Ansatz lässt sich für nahezu alle Themenbereiche umsetzen, von der Produktschulung bis hin zum Training von Soft Skills. Die Produktionskosten
liegen oft nicht über denen herkömmlicher E-Learnings, wenn sich Interaktionsvorlagen wiederverwenden lassen. Unternehmen können so bei hohem Lernerfolg den
Arbeitszeitausfall reduzieren, die Kosten senken und die Akzeptanz von E-Learning steigern.
Erfolgsfaktoren für Serious Games
Folgende Richtlinien sind für den erfolgreichen Einsatz von Serious Games relevant und stehen deshalb bei cogni.net im Vordergrund:
- Nachhaltiger Lernerfolg durch hohe Motivation. In der lern- und motivationspsychologischen Forschung ist seit längerem bekannt, dass Inhalte besonders gut behalten
werden, wenn Lernende emotional involviert sind, z. B. durch Freude und Spaß. Das Lernprogramm sollte deshalb so gestaltet sein, dass es die Anwender zum Lernen
motiviert und das nachhaltige Behalten fördert.
- Eignung für verschiedene Leistungsstufen. Das Serious Game muss so gestaltet sein, dass es sowohl schnelleren Lernenden (z. B. mit Vorerfahrung) als auch langsameren
Lernenden das passende Schwierigkeitsniveau bietet.
- Keine längere Bearbeitungszeit. Mitarbeiter stehen heute meist unter hohen Zeitdruck. Deshalb darf die Spielhandlung die Bearbeitungsdauer des Lernprogramms insgesamt
nicht erhöhen. Ganz im Gegenteil wird durch höhere Motivation und Konzentration ein schnellerer Lernerfolg angestrebt.
- Kleine Lerneinheiten. Da Mitarbeitern meist keine längeren Zeiteinheiten zum Lernen zur Verfügung sehen, sollte eine Aufgabe innerhalb weniger Minuten bearbeitet
werden können.
- Einfache Bedienung. Die Spielhandlung darf die Bedienung der Anwendung nicht erschweren, da dies die Motivation und Akzeptanz bei vielen Nutzern reduzieren könnte.
- Hoher Anwendungsbezug. Die Aufgaben müssen aus dem Arbeitsalltag der Anwender stammen. Nur wenn die persönliche Relevanz der Aufgaben und des Lernprogramms
erkannt wird, werden die Inhalte motivierter aufgenommen und besser behalten und können in der Praxis angewendet werden.
- Hohes Ausmaß an Interaktionen. Indem der Anwender durch hochinteraktive Aufgaben zum Nachdenken angeregt wird, kann ein nachhaltiger Lernerfolg erzielt werden.
Vorteile gegenüber herkömmlichen E-Learnings
Im Vergleich zu 'normalen' E-Learnings ist vor allem die höhere Lernmotivation relevant, die von Serious Games hervorgerufen wird. Resultat ist die intensive
Beschäftigung mit den Lerninhalten und somit ein höherer Lernerfolg. Im Vergleich mit Rapid E-Learning (meist vertonte Powerpoint-Präsentationen ergänzt um
einige Fragen) ist zwar mit höheren Entwicklungskosten zu rechnen. Diese werden jedoch durch den deutlich schnelleren Lernfortschritt und den höheren Lernerfolg meist
mehr als kompensiert. Durch die sehr hohe Interaktivität von Serious Games wird ein intensives Nachdenken gefördert, was einen nachhaltigen Lernerfolg zur Folge hat.
Insofern lohnt es sich, mehr in die Entwicklung hochinteraktiver E-Learnings zu investieren, da so ein höherer Lernerfolg bei geringerem Ausfall an Arbeitszeit erzielt
werden kann.
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